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Ballast abwerfen – Befreiungsschlag für die Seele

Seit Jahren ruht die Vase mit dem abgebrochenen Henkel von Tante Hilde im Kellerregal. Kontoauszüge, deren Aufbewahrungsfrist längst abgelaufen ist, verstopfen die Schubladen. Alles nur Ballast! Es ist Zeit zu entrümpeln!

„Es reist sich besser mit leichtem Gepäck!“ – Silbermond

Ballast abwerfen schafft Zufriedenheit

Es heißt zwar “Alles neu macht der Mai”, doch  entrümpeln kann man jederzeit. Glaubt man  der Lehre des Feng Shui, so gibt es in jedem Raum Energie. Und in jedem Raum, der vollgestopft ist, wird diese Energie gebremst und der Energiefluss kommt zum Erliegen. Das trifft jedoch nicht nur auf den Raum selbst zu, sondern auch auf die Person, die diesen Raum  bewohnt. Spätestens dann ist es an der Zeit die Energie wieder zum Fließen zu bringen und Zufriedenheit zu gewinnen.

Wie soll ich mich entscheiden?

Ist man zu der Erkenntnis gelangt, dass es an der Zeit ist Ballast abzuwerfen, steht einer couragierten Aufräumaktion nichts mehr im Weg. In der Praxis hat sich bewährt, klein anzufangen. Zum Beispiel nimmt man sich eine Schublade vor, räumt diese aus und putzt sie erst einmal blitzeblank. Beim Einräumen steht man dann vor der eigentlichen Hürde: “Wovon trenne ich mich?”. Bei der Entscheidung können die folgenden drei Fragen helfen:

1.     Habe ich die Sache im letzten Jahr wenigstens einmal hervorgeholt?

2.     Habe ich die Sache in den letzten drei Monaten benutzt?

3.     Würde ich die Sache wirklich vermissen?

Lauten die Antworten hier “Nein”, dann trennen wir uns von der Sache. Dinge, an denen unser Herz so stark hängt, dass wir uns nicht von ihnen trennen wollen, behalten wir. Hierbei sollten wir darauf achten, dass dieser Stapel nicht zu groß wird.

Nicht alles gleich wegschmeißen

Alles, was kaputt oder unbrauchbar ist,  kommt in den Müll, die anderen Sachen werden verschenkt, verkauft oder gespendet. Organisationen wie die Caritas, die Arbeiterwohlfahrt oder das Deutsche Rote Kreuz nehmen Verwertbares gerne entgegen. Diese nehmen übrigens nicht nur gebrauchte Kleider und Textilien, sondern Haushaltsgeräte und Möbel an. Die lokalen Annahmestellen findet man ganz leicht durch eine Internetsuche. So wirft man nicht nur Ballast ab, gewinnt inneren Frieden und geht leichter durchs Leben, sondern man tut darüber hinaus etwas Gutes.

Hier habe ich 20 Dinge aufgelistet, die sich in Haushalten sehr gerne “von allein” anhäufen:

1.     Pflanzen Übertöpfe, die nicht mehr benutzt werden

2.     Reste von Wand- oder Möbelfarben

3.     Putzmittel, die nicht mehr benutzt werden

4.     Tischdecken, die dir nicht mehr gefallen

5.     Spirituosen, die du nicht trinkst

6.     Geschirr, dass du nicht benutzt

7.     Besteck, dass du nicht benutzt

8.     Küchengeräte, die entweder defekt sind oder nicht benutzt werden

9.     Schuhe, die dir nicht mehr gefallen oder nicht mehr passen

10.  Handtücher oder Waschlappen, die nicht mehr benutzt werden

11.  Kosmetikprodukte, die bereits abgelaufen sind

12.  Dinge, die dich an schlimme Zeiten erinnern

13.  Alte Schallplatten oder Kassetten (ohne das dazugehörige Abspielgerät zu besitzen)

14.  Urlaubsmitbringsel, die dir nicht mehr gefallen

15.  Kugelschreiber, die in Überzahl vorhanden sind oder nicht mehr schreiben

16.  Veraltete Computerprogramme, Software oder Spiele

17.  Bücher, die du nicht mehr lesen wirst

18.  Kalender vergangener Jahre

19.  Alte Zeitschriften

20.  Post- und Glückwunschkarten, die keinen nostalgischen Wert für dich haben

Ich wünsche dir viel Spaß beim Entrümpeln. Schaffe Zufriedenheit für deine Seele und wirf Ballast ab.

 

Tipp: Schließ dich uns an und mach mit bei der 31-Tage-Challenge im Dezember 2017. Wir werden 31 Tage am Stück jeden Tag Ballast abwerfen. Melde dich jetzt bei Facebook an und trete der geschlossenen Gruppe “Es reist sich besser mit leichtem Gepäck” bei. Erhalte Tipps zum Entrümpeln und tausche dich mit Gleichgesinnten aus.

 

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